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Leben mit HIV, AIDS, Hepatitis C oder anderen chronischen Krankheiten

HIV, AIDS und chronische Hepatitis B und C sind schon lange keine auf die gay community beschränkten Themen mehr, sondern betreffen seit vielen Jahren Menschen aus allen gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Auch wenn HIV teilweise beinahe ein Stück Normalität gewonnen hat, hat die zunehmende Verbreitung des Hepatitis C-Virus' alte Mechanismen der Ausgrenzung, Stigmatisierung wie auch die klassische "Schuld"-Frage wieder neu belebt.

Eine Diagnose löst bei vielen Betroffenen erst mal einen großen Schock aus: Auf einmal hat die eigene Lebensplanung eine vermeintliche Grenze bekommen, Unsicherheiten kommen hoch in Bezug auf den Krankheitsverlauf und zu erwartende Symptome (und auch Nebenwirkungen medikamentöser Therapien).

Typische Fragen nach einer Diagnose können sein:

-  Warum gerade ich? Was habe ich getan, dass 'es' mich getroffen hat?
-  Bei wem habe ich mich infiziert? Wer trägt die 'Schuld' an meiner Infektion?
-  Wie weit wird die Krankheit mein Leben einschränken? Meinen Job, mein Privatleben, meine Gesundheit?
-  Wem kann ich mich mitteilen? Wem kann ich vertrauen?
-  Sollte ich die Diagnose besser erst für mich behalten oder es anderen sagen?
-  Wie werden Freund_innen, meine Familie, Kinder reagieren? Wie reagieren Arbeitskolleg_innen, mein_e Chef_in?
-  Werde ich gemieden, ausgegrenzt, bei der Arbeit entlassen, wenn ich mich offenbare?
-  Welchen Einfluss hat die Diagnose auf meine Beziehung?
-  Wie gehe ich damit gegenüber meinem/r Partner_in um?

-  Was bedeutet es für mich, vielleicht unwissentlich andere Menschen infiziert zu haben?
-  Was bedeutet Kranksein und Sterben für mich?
   (Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, Frage nach dem 'Danach')

-  Was ist der Sinn meines Lebens? Welchen Sinn will ich den mir bleibenden Jahren geben?
-  Wieviel Aufwand betreibe ich / will ich betreiben anderen Menschen vorzuspielen, ich sei gesund/fit?

Oftmals können Betroffene im ersten Moment gar nicht erfassen und begreifen, was diese Diagnose für sie bedeutet und wie sie ihr Leben verändert bzw. verändern soll. Sie fühlen sich vielleicht erst mal wie betäubt, als würde man weiter funktionieren, ohne wirklich anwesend zu sein. Sie kann Angst und Panik auslösen, vielleicht aber auch ein Gefühl der Befreiung. Hier ist es hilfreich, nicht all diese Fragen für sich allein zu beantworten zu versuchen, sondern sich Unterstützung und Hilfestellung bei anderen in Form von Gesprächen oder auch bei einer/m Therapeut_in zu suchen.


Unterstützung des Immunsystems und Nebenwirkungsmanagement

Eine chronische Krankheit bedeutet eine Dauerbelastung für den Körper, das Immunsystem versucht den Virus zu bekämpfen, der Körper kämpft gegen die Nebenwirkungen von Medikamenten, die Psyche kämpft gegen Angst, Wut und Verzweiflung.

Früher oder später steht die Entscheidung für eine medikamentöse Therapie (HAART bei HIV, Interferon-basierte Therapien bei chronischer Hepatitis C) bzw. über den Zeitpunkt des Starts an. Statt aber erst mal bei Beginn der Therapie eine deutliche Erleichterung und Besserung körperlicher Symptome und Einschränkungen zu spüren, stehen zunächst die oft sehr heftigen und einschränkenden Nebenwirkungen der Medikamente im Vordergrund.

Alternative Heilmethoden und Verfahren können die schulmedizinische Therapie unterstützen und begleiten sowie Sie beim Umgang mit Nebenwirkungen unterstützen. Auch wenn hier viele Verfahren angeboten werden, ist es ungeheuer wichtig, dass Alternativverfahren ihre schulmedizinische Therapie ergänzen und ihr nicht im Weg stehen.

-  Welche Naturheilverfahren darf ich während der medikamentösen Therapie anwenden, welche nicht?

-  Welche alternativen Heilverfahren passen zu mir und meinen Umgang mit meiner Krankheit?

-  Wie kann ich mein Immunsystem unterstützen?

-  Wie kann ich über Ernährung meinen Körper und auch meine Seele stärken?

-  Warum tue ich viel mehr Dinge, die mir schaden, als Dinge für mich / zu meinen Gunsten zu tun?

-  Wie lerne ich mit Nebenwirkungen wie Schmerzen oder äußerlichen Veränderungen umzugehen?

-  Welche Methoden kann ich nutzen zum Entspannen, Abschalten oder Energietanken?

Sprechen Sie mich an und lassen Sie uns gemeinsam den für Sie individuell richtigen Weg und die richtige Unterstützung finden.


 

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Praxis für Psychotherapie, Karsten Grewel, Großgörschenstr.15, 10829 Berlin, Tel. 030 - 60 96 46 50, mobil: 0151 - 271 45 049, mail: grewel@grewel.de